Costa Rica - Pura Vida!

Die Menschen

So besonders viele Locals haben wir gar nicht kennen gelernt. Das Land hat einen ganz guten Wohlstand durch den Tourismus aus den USA und gilt als das teuerste Land Zentral Amerikas. Doch trotzdem gibt es die Alltagskriminalität. An touristischen Ballungsräumen sind Raubüberfälle und Diebstahl keine Ausnahme. Die Menschen, die wir getroffen haben, waren alle sehr freundlich und offen. Gerade Europäer sind besonders interessant für die Locals. CR ist voll von Backpackern und Volunteers, man trifft fast nur Ausländer wo man hingeht.

 

Das Klima

Tropisch. In der Trockenzeit (high Season) im Winter haben wir keinen Tag Regen gesehen. Es war immer schwül, sonnig und heiß. Nahe den Urwäldern höchste Luftfeuchtigkeit. Im Quetzales über 1500meter ist es nachts kühl und tagsüber erträglich, weiter unten ist man ständig am schwitzen und benötigt keinerlei Pulli oder Jacke. Ein warmer Föhn ist an der Pazifikküste quasi permanent am wehen und macht es sehr angenehm.

 

Kultur

Alles erinnert etwas an die USA. Es gibt jede Menge Fastfood in den Städten und dicke Menschen. Doch abseits der Stadt sieht es anders aus. Es wird viel wert gelegt auf gutes Essen. Costa Rica ist berühmt für seinen Kaffe. Die Biermarke Imperial mit schwarzen Reisadler als Etikett weißt auf irgendeine komische alt-deutsche Verbindung hin. Lt. einem Local gibt es wohl auch Probleme mit Flüchtlingen aus Nicaragua. Viel haben wir von all dem aber nicht mitbekommen. Tempel, alte Stätten oder besondere Kulturelle Dinge haben wir leider gar nicht gesehen.

 

Die Nationalparks & Tiere

Es gibt eine ganze Menge toller Nationalparks, dessen Tiervielfalt einzigartig ist! Ein paar größere haben wir besucht. Doch insgesamt sind sie alle sensationell, wenn man Vögel beobachten möchte oder auf Affen, Nasenbären, Faultiere oder Tapire treffen möchte. Der Dschungel ist überaus tropisch, laut und lebendig. Die Zikaden veranstalten eine unglaubliche Geräuschkulisse. Ständig hört man neue Tier rufe die man nicht deuten kann. Es ist grün, verdammt grün! An allen Unterkünften werden geführte Aktionen wie Birdwatching oder Hiking angeboten.

 

Wandern

Ist eigentlich vielerorts möglich. In den Nationalparks gibt es eingezeichnete Wanderwege (etwa bei Komoot oder Outdooractive). Doch sind manche Wege gefährlich wegen Vipern, Skorpionen und Spinnen und sollten nur mit Guide begangen werden. Zudem ist es so heiß und schwül, dass man sich lieber keine langen Touren vornehmen sollte. Im Quetzales ging das allerdings super, weil höher gelegen.

 

Gesundheit

Impfungen: Standard, Herpatitis A+B, ggf. Tollwut. Die größten Gefahren gehen von Tieren aus. Es gibt Krokodile in manchen Lagunen. In den Wäldern sind Skorpione, Vipern und Taranteln keine Seltenheit. Sonnenschutz mit Faktor 60+ sollte beschafft werden. Im Meer gibt es Stachelrochen, die auch am Strand lagern, denen man nicht auf den Schwanz treten sollte. Mit Moskitos hatten wir eher keine Probleme.

 

Merkmale

Länderzone 3: Telefonieren und LTE sehr teuer. Adapter für amerikanischen Stecker ist notwendig. WLAN gibt es sehr verbreitet. Sprache: Spanisch und kaum Englisch. Supermärkte mit ATMs sind überall zu finden. Man kommt überall mit Dollar klar oder mit Colones (1€ = 700 CRC | 1000 CRC = 1,64 $ | 300€ = 207.000 CRC). Rechtsverkehr

 

Verkehrsverbindungen

Da viele Unterkünfte, die etwas abgelegener in den Nationalparks liegen, nur durch Schotterpisten erreichbar sind war für uns ein 4x4 Allrad Wagen die erste Wahl. Jedoch lässt sich das Land gut per Bus bereisen. Bzw. auch per Boot, wenn man zur Halbinsel möchte. Der Verkehr ist einfach und angenehm zu fahren. Aber der öffentliche Verkehr bringt einen nicht überall hin.

Ziele dieser Tour


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