Vom angekündigten schlechten Wetter war mittlerweile keine Spur mehr. Stattdessen traumhafter Sonnenschein und ein blauer Himmel! Und es war so richtig warm! So warm, dass wir gleich am Anfang der Tour unsere Jacken wieder einpackten und im T-Shirt weiter gingen. Doch herrschte dieses Wochenende erhöhte Lawinengefahr über 1800hm. Deshalb war der Hirschberg mit 1600 die perfekte Wahl! Man spürte deutlich, dass bereits der Frühling angedeutet war, denn man hörte Vögel singen, junge Blüten blühten, und die Schneegrenze lag bei ca. 1400m.
Vom Parkplatz aus führt der Weg direkt bergauf Richtung Berg, und man folgt ihm in den Wald. Der breite Weg zieht sich recht entspannt immer weiter durch den Wald bergauf. Nach 1 Stunde erreicht man eine Anhöhe mit Blick auf den Hirschberg. Man sieht oben ein Gipfelkreuz, doch ist das nur der Vorgipfel ;). Später am Weg, gibt es eine Abkürzung mit etwas steilerer Alternative, womit man sich 15 Minuten sparen kann. Haben wir gemacht. Weiter oben, kurz vor der Schneegrenze ist eine Art Versorgungslastenzug mit Hütte.
Dann führt der Weg etwas steiler durch den Schnee den Hirschberg hinauf. Der Weg durch den mittlerweile harten Schnee war zum Glück schon gut ausgetreten, so dass wir keine Probleme hatten. Wenn man sich umdreht, sieht man den Tegernsee. Es kommt eine Kreuzung "Sommerweg recht, Winterweg links", und trotzdem war der Sommerweg ausgetreten. Nach kurzer Weile erblickt man dann das erste Panorama und ist somit schon an der Hirschberghütte angekommen.
Von hier sieht man auch, dass man eine gute 1/2 Stunde Aufstieg zum Gipfel nich vor sich hat. Nach einer Pause zogen wir weiter den schmalen Weg durch den Schnee am Buckel entlang. Hier passiert man dann auch den Vorgipfel. Der Schnee war hier extrem vereist, man war gezwungen auf dem ausgetretenen Wegen zu bleiben. Der Aufstieg wurde zum Ende hin etwas anspruchsvoller, denn wir trampelten jetzt durch Tiefschnee. Aber das Panorama am Gipfel belohnt! Kurz am Kreuz gesessen, bis plötzlich über 20 Leute kamen, dann gingen wir etwas weiter wo wir uns erstmal so richtig lange sonnten. Man kann hier bis zur Zugspitze blicken! Traumhaft! Nach 1 Stunde sonnen ging es zurück.
Ursprünglich war es geplant einen Rundweg zu machen. Jedoch ist der Abstieg durch den Gschwendgraben im Winter gesperrt. Schild sagt: "Unpassierbar". So gingen wir ganz gemütlich den selben Weg zurück und es war eine perfekte Ruhe die wir beim Abstieg genießen konnten. Kurz vor dem Parkplatz begrüßte uns noch eine Herde Babykühe *-*
Fazit
Schon im März kommen Frühlingsgefühle hoch. Diese Tour deutete den Frühling bereits stark an. So eine wunderbare Ruhe und Naturverbundenheit hat man Zuhause nicht. Die Tour war richtig entspannend und oben konnte man Sonne und Kräfte tanken!
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