Nach einer eiskalten Nacht am Camping Kochel, die um 6:00 Uhr endete, gefolgt durch ein schönes Frühstück, Kaffe und 2 Halbe unter strömenden Dauerregen, waren die Überlegungen da, die Tour auf den Jochberg abzublasen. Doch gegen 12 Uhr klarte es plötzlich auf und die Sonne kam hervor. Die Meisten wollten es dann nicht riskieren, daher sind wir dann nur zu Zweit gestartet.
Vom Parkplatz aus ging es erstmal ganz entspannt durch den Wald den Buckel des Berges hinauf. Milan und ich hatten es mit sehr wechselhaftem Wetter zu tun: Mal Sonne, dann wieder eiskalter Wind und Schnee. Trotz des Wetters war der Anstieg recht gut fragmentiert. Nach einer Weile war das feeling wie in einem magischen Wald, denn ein Uhu war im nebligen Wald, ein frischer Wind zog durch die Baumkronen, deren vereiste Zweige es leicht schneien ließen: Wunderschön!
Dann waren wir auch schon fast am Gipfel: Man hatte eine Sicht auf den Kochelsee und den Walchensee. Traumhaft! Am Gipfel zogen dann schwarze Wolken über uns und es schneite stark und wurde extrem kalt. Daher haben wir unsere Gipfelhalbe beim Abstieg genossen. Es ging dann noch kurz in die Alm, wo ein recht unfreundlicher Wirt war, und es gab Suppe.
Der Abstieg zum Walchenseeufer führte uns auf der Rückseite des Berges durch den Wald. Milan wollte lauschige Wege, die als Abkürzung dienten, nutzen, jedoch waren diese extrem rutschig und Steil. An manchen Stellen mussten wir klettern.... Naja dann am Walchensee wars wieder herrlich schön! Es ging eine Weile am Ufer entlang wo es eine gefährliche Stelle gab, an der sehr oft Felsbrocken runterkamen. Zum Auto mussten wir ein Stück weit die Bundesstraße rauflaufen.
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