Ich gehe jetzt mal nicht auf die ganze Reise im Detail ein, das wäre unnötig. Jedenfalls kann man sagen, dass wir Survival wollten, und survival auch hatten! Das Wetter war fantastisch für schottische Bedingungen und die Landschaft absolut episch!
Wir haben unglaubliche, neue Erfahrungen gemacht, die ich gerne aufzähle. Zum einen Wandern über 100 KM und mehrere Tage durch einen Nationalpark, den Unterschied zu den Alpen der Highlands, wandern ohne Sicht, im Sturm, mit 20Kilo schweren Rucksack, Wandern nach Himmelsrichtungen oder mit Karte, ohne Schilder, ohne Wege, duch Matsch und über Felsgeröll. campen auf einem Berg bei Sturm, leben auf dem Minimum!


Schottland ist kühl, grün, weit, celtisch und episch. Zerklüftetes Land, zersetzt von Flüssen und weiten und breiten Bergen so weit das Auge reicht. U-Förmige Täler, Leute aus ganz Europa im Abenteuerfieber sind überall! Jeder grüne Fleck ist unförmig und eine Matschgrube. Es ist wie ein Mienenfeld aus Matschgruben! Es gibt Bothys (Unterstände) zum Übernachten und wenn man sich informiert hat, findet man diese auch, sind aber meistens stark besucht! Da muss man mit Fremden Leuten auf dem Boden schlafen ^^
Bäume sind selten! Sehr selten. Entweder man steht im Wald oder man findet KM weit keinen Baum, nur sehr selten eben..

Und das Wichtigste: Die Mitchies. Winzige Mücken die in enromen Schwärmen kommen und dich zu Tode nerven. Egal wo man ist, es gibt sie zu Tausenden, und sie kriechen dir überall hin.

Die Tour war Anspruchsvoll und abenteuerreich! Ich kann es nur empfehlen sowas mal zu machen. Rest im Video schauen.
Trekking